Werkstatt für Kostümkunst Kristina Weiß-Busch

Verschiedene Welten und Geschichten in textilen Kunstwerken einzufangen und zu erzählen, ist die Aufgabe von Kostümbildnerin Kristina Weiß-Busch. Die Mitte der siebziger Jahre in Kiel geborene, diplomierte Gewandmeisterin bringt sich in das jeweilige Projekt ein, interpretiert die Handlung der Show und die jeweiligen Rollen, um passende Kostümideen zu entwickeln.

Kontakt

Werkstatt für Kostümkunst Kristina Weiß-Busch

Adresse

Heinrich-Roller-Straße 6,
10405 Berlin

Telefon

+49 (0)30 2180 8659

Kristina Weiß-Busch kommt ursprünglich aus dem Handwerk. Nach dem Abitur hat sie eine Ausbildung zur Damenmaßschneiderin mit Auszeichnung absolviert. Nach verschiedenen Stationen, u.A. in Düsseldorf im Atelier der renommierten Gewandmeisterin Angelika Nowotny (Sproll) („Das Gewand“) und in Kiel, wo sie am dortigen Schauspielhaus als Schneidergesellin und Ankleiderin als auch bei den Luisenburg Festspielen tätig war, hat sie 2005 in Hamburg an der Anna-Siemsen-Schule ihren Abschluss als Gewandmeisterin erfolgreich bestanden. Zudem hat sie verschiedene, berufsspezifische Fortbildungen besucht, die ihren fachlichen Horizont nochmals erweitert haben.

Seit Januar 2006 ist sie in ihrem Atelier „ Theaterwerkstatt“ im Prenzlauer Berg als freischaffende Gewandmeisterin und Kostümbildnerin tätig. Die Auftraggeber können bei ihr historische, nicht-historische oder futuristische Kostüme für Film und Theater, Tanz- und Akrobatikkostüme, Maskottchen und Walking Acts, Kopfbedeckungen, Korsette und auch mal kleinere Requisiten in Auftrag geben.

Die Kostüme der Wahlberlinerin entstehen zunächst auf dem Papier und werden dann mit dem Auftraggeber durchgesprochen. Dabei geht es um wichtige Fragen: Passt die Robe wirklich zum dargestellten Gefühl, der Rolle oder dem Zweck? Wirkt sie auch auf eine weite Entfernung noch dramatisch, lustig oder bezaubernd? Ist sie schnell an- und auszuziehen, gut zu reinigen und wie bewegt sich der Darsteller mit dem Kostüm?

Neben dem Aussehen und der Qualität liegt besonders auf deren Robustheit und Zweckmäßigkeit das Augenmerk „Die Kostüme müssen in erster Linie „tanzbar“ sein und auch aus der Ferne noch wundervoll aussehen, vor allem aber auch starken Belastungen standhalten können. Form, Farbe und Materialien müssen außerdem mit dem Bühnenbild harmonieren und zur Inszenierung oder zur jeweiligen Anforderung passen: Die Kostüme sind opulenter Blickfang oder nehmen sich zurück, je nachdem, was die Dramaturgie erfordert.

Auch das Färben, das Patinieren und Bemalen von Kostümen oder Stoffen, das Verarbeiten von z.B. Latex, das Modellieren von nicht stofflichen Teilen und Kostümteilen, die aus ihrem 3D Drucker kommen, gehören zu ihrem Repertoire.

Zu ihren öffentlichkeitswirksamsten und somit bekanntesten Werken dürften das Kostümbild für die Show „Apassionata – Gefährten des Lichts“, die Maskottchen „Fuchsi“ (Füchse Berlin, Bundesliga Handballmannschaft), „Sparki (Sparkasse Berlin) und „Fiete“ (Empor Rostock, 2. Bundesliga Handball), die Kostüme der Tänzerinnen von „Dance Deluxe“ (mehrfache Deutsche Meisterinnen, Europa- und Weltmeisterinnen im Cheer Dance) sowie diverser Theater und TV- Kostüme gehören.