Moritz Grossmann

Im Jahr 2008 gründete Christine Hutter die feine Glashütter Uhrenmanufaktur Moritz Grossmann mit dem Namen des berühmten Glashütter Uhrenpioniers. Die Uhren des Sächsischen Uhrengenies und Initiators der Deutschen Uhrmacherschule, Moritz Grossmann, sind Sinnbilder modernen Denkens in Form von klassischem, reduziertem Design und perfekter Mechanik.

Kontakt

Moritz Grossmann

Adresse

Uferstrasse 1
D-01768 Glashütte

Telefon

+49 (0)35 0533 2000

Die Manufaktur steht für Handarbeit auf allerhöchstem Niveau, verbunden mit großer Geschichte, konzentriert auf das Wesentliche. Die Zeitmesser sind einzigartig in ihrer höchsten Veredelung und manuellen Zeigerfertigung.

Mit den BENU-Modellen interpretiert Moritz Grossmann schönstes deutsches Handwerk und modernste Technologie in zeitgenössischer Anmutung. Die TEFNUT Damenuhren stehen für hochwertige Mechanik und subtiles Design in Gold und Perlmutt. Luxuriöse Eleganz trifft auf ein durchdachtes, mechanisches Herz.

Die Zeitmesser der Marke stehen für herausragende mechanische Funktionen, die eine einfache Handhabung mit technischer Perfektion kombinieren. Dazu gehören der Grossmann’sche Handaufzug mit Drücker, das selbstaufziehende Uhrwerk der HAMATIC sowie der Sekundenstopp mit Haarpinsel und die geteilte Minutenanzeige des TOURBILLON (beides patentiert). Die UNIVERSALZEIT ermöglicht es, die Uhrzeit in verschiedenen Zeitzonen der Welt auf einen Blick zu erfassen.

Das in Form einer Weltkarte gestaltete Zifferblatt bietet zeitliche und geografische Orientierung anhand von Zeitfenstern, die exakt an Koordinaten ausgerichtet und mit Städtenamen versehen sind. Die TEFNUT Twist ermöglicht Damen das komfortable, schnelle Aufziehen der Uhr über das Armband.

In der perfekten Oberflächenveredelung und Dekoration der einzelnen Bauteile liegt die eigentliche Kunst des Grossmann’schen Handwerks. In vielen aufwändigen und unter dem Begriff „Finish“ zusammengefassten Arbeitsschritten wird aus einer perfekt funktionierenden Uhr auch optisch ein wahres Kunstwerk. Die Präzision des menschlichen Auges, das ästhetische Empfinden und das Feingefühl der Hand sind dabei unerlässliche Werkzeuge. Mit ihnen lassen die Fachleute ein Höchstmaß an Wertschöpfung entstehen.

Die Kanten aller Werkteile werden gebrochen, anschließend auf Hochglanz poliert und die Laufräder ausgeschenkelt. Besonders deutlich wird die handwerkliche Leistung bei Einzelteilen, deren Formvollendung im Vordergrund steht. Der dreifach gestufte Sonnenschliff verziert das Rad des Gesperrs. Hauchdünn ausgeschliffene, gehärtete angelassene Stahlzeiger und aus 750/000 Roségold gefertigte Zeiger erinnern an eine fast in Vergessenheit geratene Fingerfertigkeit. Eine Handgravur veredelt Ankerradkloben und Unruhkloben; die 2/3- Platine wird zusätzlich noch mit waagerechten, breiten Glashütter Streifen dekoriert.

Für die Herstellung der Uhrwerke wird bei Moritz Grossmann auf die Zweifachmontage vertraut. Zur Feinabstimmung aller Werkteile und Baugruppen untereinander wird das Uhrwerk erstmals montiert, geölt und gefettet.

Trotz präziser Fertigung sind individuelle Anpassungen unvermeidbar. Die Ganggenauigkeit des Zeitmessers wird einreguliert und die Tragebewegung in verschiedenen Lagen simuliert. Die Testergebnisse sind Grundlage dafür, weitere Feinjustierungen vornehmen zu können. Sobald die Resultate dann den hohen Qualitätsansprüchen entsprechen, wird das Uhrwerk wieder demontiert. Die Baugruppen und Einzelteile werden erneut gereinigt, die 2/3-Platine erhält ihren charakteristischen breiten Glashütter Streifenschliff, erst danach wird das Uhrwerk ein zweites Mal zusammengefügt.

Jetzt bekommt die Uhr ihr eigentliches Gesicht, Zifferblatt und Zeiger werden aufgesetzt. Im nächsten Schritt wird das fertige Werk ins Gehäuse eingeschalt. Nach einem erneuten Gangtest wird die Uhr mit dem Armband und der Schließe komplettiert.

Die Uhren von Moritz Grossmann entstanden im 19. Jahrhundert in der kleinen Stadt Glashütte im Erzgebirge. Dort entwickelte der Ausnahmekönner in seinem Atelier technisch herausragende Uhrenmodelle. Mehr als 100 Jahre später wird die Uhrmacherin Christine Hutter in Glashütte auf das Erbe Moritz Grossmanns aufmerksam. In ihrer neu gegründeten Manufaktur wird heute traditionelles Handwerk mit modernster Technik neu interpretiert.