Jan Douma ist ein niederländisch-deutscher Bildhauer und Maler, der seit 1992 in Deutschland lebt und arbeitet. Nach seiner Ausbildung zum Grafikdesigner und Illustrator wandte er sich zunehmend der bildenden Kunst zu.
Er studierte Bildhauerei an der E. Maryon Kunstschule in Freiburg und begann 1999 seine freischaffende Tätigkeit. Seine Arbeiten umfassen Skulpturen, Malerei und Holzschnitte.
In der Bildhauerei nutzt er Materialien wie Stein, Holz, Beton und Eisen. Seine Arbeitsweise ist oft ein Prozess der Reduktion, bei dem er Formen gegeneinander abwägt und die Interaktion zwischen Silhouette, Material und Oberfläche erforscht.
Um für manche seiner Arbeiten ein sattes Schwarz zu erreichen, flämmt Douma das Holz von Eiche, Kirsche oder Robinie und behandelt es anschließend mit Wachs. Durch das Lehnen, Stapeln und Gruppieren von Elementen untersucht er, welche emotionalen Aspekte sich aus dem Zusammenspiel von Material, Oberfläche und Raum ergeben können.
Für Douma müssen die Einzelteile seiner Skulpturen am Ende ein Gleichgewicht als Ganzes und im selbst Raum schaffen. Mit einfach Steckverbindungen oder Metallmanschetten fügt er diese zusammen oder platziert sie frei nebenoder aufeinander. Douma sucht nicht die Abbildung der Welt, sondern strebt eine Zusammenführung von Körper- und Raumerfahrung an.




