Doppelwandgefäß von Gabi Ehrminger, rund mit sanften Farben und einer auffälligen Maserung, auf einem reflektierenden U...
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Gabi Ehrminger

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Gabi Ehrmingers Stücke scheinen durch ihre kleine Bodenfläche fast zu schweben. Mit glatten Steinen verdichtet sie den halbgetrockneten Ton und schafft durch das Polieren makellose Oberflächen.

Experimente mit offenem Feuer und verschiedenen Holzarten verleihen ihren Werken eine neue Dimension. So entstehen im Feuer zusammen mit Holzspänen und anderen Pflanzenteilen einzigartige Zeichnungen auf der Oberfläche, von schimmerndem Kohleschwarz bis zu hauchzartem Rost.

 

Lächelnde Frau sitzt in einem Ausstellungsraum, hält eine Tasse, hinter ihr sind keramische Objekte auf einem Regal.

 

Ein klarer Kontrast zu ihren sonst sehr abstrakten Formen, die ebenso archaisch wie modern wirken. Im Zentrum Ehrmingers Arbeit steht nicht der Effekt, sondern die Essenz. Reduzierte Formen schaffen einen ruhigen Rahmen für das, was sich nicht vollständig kontrollieren lässt: die Natur.

 

Zwei dekorative Vasen aus Alabaster auf runden Podesten, umgeben von Skulpturen in der Ausstellung Lapidarium im Schloss L...

 

Ihre Stücke werden doppelwandig an der Scheibe gedreht. Das Besondere liegt in der Spannung zwischen präziser, von Hand verdichteter Form und den Spuren des Feuers, das jede Arbeit auf unvorhersehbare Weise zeichnet.

 

Drei handgefertigte Schalen aus Holz, unterschiedlich groß, auf einem Tisch in einer Werkstatt, mit Pflanzen und Steinen ...

 

Für ihre Arbeiten erhielt Ehrminger bereits zahlreiche Preise bei Veranstaltungen in Naturns, Italien, und Iznang, Deutschland und wurde mit dem Staatspreis Baden-Württemberg 2020 ausgezeichnet.

 

Frau poliert einen beige Tontopf auf einem Stuhl im Freien, umgeben von Pflanzen und Holzpaletten.