Daisy Gin

Daisy – benannt nach der kleinen Wiesenblume, die jedes Jahr den Beginn des Frühlings markiert – ist Name und Programm unseres feinen Bio Gins, dessen Entwicklung 2015 im Keller einer Kölner Traditionsschreiner ihren Anfang nahm.

Kontakt

Daisy Gin

Adresse

Sebastianstraße 97
50735 Köln

Telefon

+49 0 221 170 528 21

Öffnungszeiten

Nach Absprache

Auf dem Gelände der ehemaligen Schreinerei Engels & Boisseré, auf dem beide Gründer wohnen, saß man abends schon immer gerne mit Nachbarn und Freunden zusammen, um den Tag bei einem kühlen Kölsch oder einem besonderen Gin-Tonic ausklingen zu lassen.

Aus dieser schönen Tradition und der gemeinsamen Begeisterung für besondere Gins aus der ganzen Welt, entstand irgendwann der Plan, es doch einfach mal selbst zu versuchen – mit einer kleinen Kupferdestille und jeder Menge wilder Ideen, welche Botanicals man unbedingt mal destillieren müsse…

Fest standen von Anfang an lediglich zwei Prämissen: Der Gin sollte auch ohne Tonic überzeugen, sich also auch ganz bewusst pur – zum Beispiel als Dígestif – geniessen lassen und er sollte die bestmögliche Qualität haben und dabei ausschließlich aus Zutaten aus kontrolliert biologischem Anbau hergestellt werden. Nach 14 Monaten entstand schließlich im Keller ein außergewöhnlicher New Western Style Gin, bei dem die üblicherweise dominierenden Wacholdernoten bewusst etwas zurückgenommen wurden, um den spannenden Aromen von Muskatnuss-Blüten, Goji-Beeren und natürlich auch den Gänseblümchen ihren Raum zu lassen.

Um die schnell wachsende Nachfrage zu bedienen, wurde bereits für die ersten größeren Batches die Traditionsbrennerei Ehringhausen aus dem Münsterland gewonnen, die schon seit drei Generation auf höchstem handwerklichen Niveau und mit großer Leidenschaft prämierte Bio-Brände produziert – und das sogar zu 100 % CO2-neutral, denn die Abfälle aus der Alkoholproduktion und der anschließenden Mazeration speisen die hauseigene Biogas-Anlage.

Auch heute wird Daisy Gin dort noch immer nach dem ursprünglichen „Keller-Rezept“ produziert, allerdings in einem besonders schonenden, 17-stündigen Destillations-prozess, bei dem am Ende nicht das gesamte Destillat, sondern nur der erste, besonders sanfte und aromatische Teil des Mittellaufes – sozusagen das Filet-Stück des Gins – in der Flasche landet. Der zweite Mittellauf, der am Ende deutlich „ruppiger“ wird, landet inzwischen in alten Bourbon-Fässern und wird eines Tages die Grundlage für eine spezielle Barrel-Edition bilden.