Holzschale mit ausgeprägter Maserung und unregelmäßigem Rand, auf einem hellen Tisch vor einem sanften, grauen Hintergr...
Manufaktur

Friedemann Bühler

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Der gebürtige Stuttgarter arbeitet seit 1996 mit Holz und eröffnete kurz nach der Jahrtausendwende 2002 sein eigenes Atelier in Langenburg. Für seine Arbeiten verwendet er bevorzugt Eichen- und Eschenholz aus den Wäldern der Hohenlohe-Region.

Die gefällten Bäume bearbeitet Bühler zunächst im Wald mit Axt und Motorsäge zu groben Rohlingen, die er im Atelier weiterverarbeitet. Für seine Arbeit verwendet Bühler nicht nur Hohlmeißel, Stechbeitel und Haken, sondern auch selbst entwickelte oder modifizierte Spezialwerkzeuge.

 

Holzgefäß mit geschwungener Form und sichtbarer Maserung, auf einem neutralen Hintergrund beleuchtet.

 

Manche dieser Rohlinge werden eingeweicht, nass gedrechselt und anschließend getrocknet, was den Fertigungsprozess enorm, teilweise über Jahre, verlängern kann. Diese Art der Bearbeitung erlaubt es dem Holz, sich leicht zu verziehen.

 

Mann arbeitet an einer Drehmaschine in einer Werkstatt, Holzstück dreht sich schnell, Späne fliegen.

 

Bühler schafft so zeitlose Stücke mit einfachen, fließenden Linien und rauen, gebürsteten Oberflächen. Verschiedene Techniken wie Bleichen, Beizen, Lackieren und Ölen verleihen seinen Werken besondere Ausdruckskraft.

 

Graue, ovale Holzskulptur mit ausgeprägter Maserung und unregelmäßiger Öffnung, auf einem hellen Untergrund.

 

Ruhe, Spannung, Zerbrechlichkeit und Stärke – all diese, teils konträren Eigenschaften vereinen Bühlers arbeiten in sich. Die minimalistisch geformten Gefäße sind teils so dünn, dass sie fast schwerelos wirken.

 

Drehmaschine in einer Werkstatt, mit einem Holzstück, das bearbeitet wird, umgeben von Spänen.