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Zeughaus-Messe: Nach vorn geschaut!

Autor

Pascal Johanssen

Im Gespräch mit

Sigrid Kohn

Sigrid Kohn hat ein ganzes Jahr die Zeughaus-Messe vorbereitet – und noch dazu musste sie den angestammten Ort – das Zeughaus – vorübergehend wechseln. Dann kam der zweite Lock-Down, der die Durchführung der stimmungsvollen Kunsthandwerksmesse in der Hauptstadt zunichte machte. Wie geht man damit um?

Was schoß Dir durch den Kopf, als das feststand?

 

Das kann nicht wahr sein! Am Tag vor der Absage habe ich noch begeistert auf Instagram gepostet, dass die aktuelle Meldung des Berliner Senats gut ist: Veranstaltungen bis 800 Personen sind bei Vorlage eines Hygienekonzepts möglich. Tja, das war dann einen Tag später, als die Ministerpräsident*innen getagt haben, komplett anders.

 

Was hätten wir dieses Jahr gesehen?

 

Der Zeughaushof ist mit seiner speziell schönen Ausstrahlung bei den Ausstellern und Besuchern extrem beliebt. Der Hof ist unser Alleinstellungsmerkmal. So schön hat es keine Messe sonst. Wir haben uns auf das Kühlhaus gefreut, denn als Übergangsort ist es sehr spannend. Es ist kein glattsaniertes Gebäude und bringt einen sehr eigenen Charme aus Klarheit und Geschichte mit. Die Ausstrahlung der Messe wäre eine ganz andere, auch besondere gewesen. Wir hatten wieder eine sehr gute Auswahl exzellenter KünstlerInnen.

 

Eignet sich das Kühlhaus für die Messe?

 

Der große Vorteil im Kühlhaus ist, dass wir mehr Platz haben als im Zeughaus. Das wollten wir nutzen, um das Spektrum zu öffnen. Wir hatten zwei Ausstellungen in der Planung: Haus Brandenburg und die Fakultät Gestaltung der HAWK Hildesheim. Die Initiative Haus Brandenburg ist aus einem studentischen Projekt der Fachhochschule Potsdam entstanden. Sie bringt Handwerk und Design für die Entwicklung neuer regionaler und nachhaltiger Produkte zusammen. Die Sonderausstellung hätte Prototypen von Möbeln und Einrichtungsgegenständen gezeigt. Die Fakultät Gestaltung der HAWK in Hildesheim wollte in der Sonderausstellung Arbeiten aus den Kompetenzfeldern Advertising Design, Branding Design, Digital Environments, Farbdesign, Grafikdesign, Innenarchitektur, Lighting Design, Metallgestaltung und Produktdesign präsentieren.

Der Zeughaushof ist mit seiner speziell schönen Ausstrahlung bei den Ausstellern und Besuchern extrem beliebt. Der Hof ist unser Alleinstellungsmerkmal.

Was schoß Dir durch den Kopf, als das feststand?

 

Das kann nicht wahr sein! Am Tag vor der Absage habe ich noch begeistert auf Instagram gepostet, dass die aktuelle Meldung des Berliner Senats gut ist: Veranstaltungen bis 800 Personen sind bei Vorlage eines Hygienekonzepts möglich. Tja, das war dann einen Tag später, als die Ministerpräsident*innen getagt haben, komplett anders.

 

Was hätten wir dieses Jahr gesehen?

 

Der Zeughaushof ist mit seiner speziell schönen Ausstrahlung bei den Ausstellern und Besuchern extrem beliebt. Der Hof ist unser Alleinstellungsmerkmal. So schön hat es keine Messe sonst. Wir haben uns auf das Kühlhaus gefreut, denn als Übergangsort ist es sehr spannend. Es ist kein glattsaniertes Gebäude und bringt einen sehr eigenen Charme aus Klarheit und Geschichte mit. Die Ausstrahlung der Messe wäre eine ganz andere, auch besondere gewesen. Wir hatten wieder eine sehr gute Auswahl exzellenter KünstlerInnen.

Autor

Pascal Johanssen

Pascal Johanssen ist 

vielseitig als Designkurator, Ausstellungsmacher, Festivalmacher und Publizist tätig.

Aktualisiert am 14.12.2021

Bilder: ©Zeughaus-Messe:Nachvorngeschaut!

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